Die kleine Esther hat Glück gehabt: Statt als Schnitzel auf dem Teller zu landen, wurde sie noch als Ferkel von zwei Kanadiern aufgenommen. Steve Jenkins und Derek Walter glaubten, sie wäre ein Minischwein und würde nicht mehr viel wachsen. Doch da hatten sie sich gewaltig getäuscht.

Mittlerweile ist Esther etwas gewachsen und wiegt über 350 Kilogramm. Dabei ist sie aber immer noch entzückend und voller Lebensfreude.

Als sie Esther lieben gelernt hatten, haben sich Steve und Derek dazu entschieden, komplett auf tierische Nahrung zu verzichten und vegan zu leben. Denn sie erlebten tagtäglich, wie schlau ihr kleines Hausschweinchen ist und was sie für einen bezaubernden Charakter hat. Solche wunderbaren Tiere kann man doch nicht essen, sagten sie sich

Als würde die kleine Esther die beiden Neu-Veganer nicht schon genug auf Trab halten, stürzten sie sich in ein weiteres Abenteuer. Mithilfe einer Crowd-Funding-Kampagne kauften sie ein kleines Bauernhaus und gründeten einen Gnadenhof, den sie „Happily Ever Esther“ nannten. Vor kurzem sind Steve, Derek und Esther umgezogen.

Esther lebt dort nun ein glückliches Schweine-Leben und macht sogar die Stube unsicher. Natürlich darf sie auch draußen über Wiesen toben oder sich im Dreck suhlen.

„Wir zeigen euch, dass Esther versteht, was wir zu ihr sagen. Sie versteht, was um sie herum passiert und sie fühlt, wie wir fühlen. Sie ist kein Produkt oder ein Stück Fleisch.“

Bei Facebook verfolgen bereits mehr als 240.000 Menschen die Abenteuer von der mittlerweile großen Esther und ihren tierischen Geschwistern.

Wenn ihr Esther ein Mittagessen spendieren möchtet, könnt ihr das über diese Seite tun. Auch kleine Geldbeträge machen für Esther und ihre tierischen Freunde auf dem Gnadenhof einen großen Unterschied.

Fotos: Esther the Wonderpig

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